Die GRÜNE JUGEND Karlsruhe war anlässlich des Weltfrauentags am 8.3.2012 mit einem Infotisch am Marktplatz vertreten.
Unter dem Titel "Geschlechtergerechtigkeit kennt keine Grenzen!" wurden selbstgebackene Kekse mit Zahlen, die auf die weltweiten Missstände bezüglich der Situation der Frauen hinweisen, verschenkt. Damit sollte den vorbeikommenden Menschen bewusst gemacht werden, was für eine bedeutende Rolle Frauen für die weltweite Wirtschaftsleistung haben und wie wenig sie am Vermögen unserer Welt teilhaben dürfen. Denn Frauen erzeugen bis zu 80% aller Grundnahrungsmittel, sie verrichten zwei Drittel aller unbezahlten Arbeit, erhalten 10% des weltweiten Einkommens und besitzen lediglich 1% des globalen Vermögens. Diese gesellschaftliche Schieflage wurde den Passant_innen als vegane Leckerei, die viele nachdenklich stimmte, mit auf den Weg gegeben. Vera Schumacher, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Karlsruhe meint: „Diese Schieflage in der globalen Gesellschaft ist ein echtes Hinderniss für die Entwicklung vieler Regionen unserer Welt. Nur aufgrund der Fortschritte in Deutschland dürfen wir nicht ausblenden, dass es in anderen Regionen noch immense Verteilungsungerechtigkeiten gibt. Deshalb stehen wir heute hier.“
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02.03.2012 - Diskussionsveranstaltung zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft
Anlässlich der öffentlichen Diskussionsveranstaltung zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft, die am 29. Februar in der Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie stattfand, erklären Grüne Jugend Karlsruhe, Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Karlsruhe und Grüne Hochschulgruppe Karlsruhe:
„Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf zur Wiedereinführung der Verfassten
Studierendenschaft setzt die grün-rote Landesregierung eines ihrer zentralen
hochschulpolitischen Vorhaben um. Nach über 35 Jahren werden damit auch die Baden-Württembergischen Hochschulen wieder ein Ort demokratischer Mitbestimmung.“, erklärt Harald Löffel vom Kreisvorstand der Karlsruher GRÜNEN.
„Wir begrüßen ausdrücklich, dass der Gesetzesentwurf die obligatorische Mitgliedschaft aller Studierenden vorsieht.“ so Vera Schumacher, Sprecherin der Grünen Jugend Karlsruhe. „Weitere zentrale Punkte, die eine Verfasste Studierendenschaft ausmachen, werden vom Gesetzesentwurf abgedeckt. Hierzu zählen weitgehende Satzungsautonomie und ein politisches Mandat, das eine Interessensvertretung der Studierenden gegenüber Hochschule und Gesellschaft garantiert.“
Neben diesen positiven Aspekten sieht die Grüne Hochschulgruppe auch Kritisches: „Die Entscheidung über die Konzeption der Wahl der studentischen Vertreter in Hochschulgremien sollte im Rahmen der Satzungsautonomie den Studierendenschaften überlassen bleiben,“ so Daniel Uber, Mitglied der Grünen Hochschulgruppe. Das Gesetz sieht einen externen nicht-studentischen Finanzaufseher vor, der von der Studierendenschaft bezahlt werden muss. „Diese Finanzaufsicht würde einen großen Teil der studentischen Beiträge in Anspruch nehmen. Darüber hinaus zeugt eine derartige Finanzaufsicht nicht von Vertrauen in die Baden-Württembergischen Studierenden und verkennt das Engagement der Finanzreferenten der unabhängigen Modelle“, erklärt Uber weiter.
Falls sich eine Studierendenschaft keine eigene Satzung gibt, tritt eine vom Gesetz vorgegebene Alternativsatzung in Kraft. „Die derzeit vorgelegte Alternativsatzung bietet keine sinnvolle Grundlage für studentische Mitbestimmung.“ kritisiert Christian Zimmermann von der Grünen Hochschulgruppe.
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17.02.2012 - Klima wandelt Migration
Am Donnerstag, den 16.02.2012, veranstaltete die Grüne Jugend Karlsruhe zusammen mit dem Kreisverband der Grünen unter dem Titel „Klima wandelt Migration“ einen Diskussionsabend zu den Themen „Klimaflucht“ und allgemeiner Flüchtlingspolitik. Als Gäste waren Ska Keller, Abgeordnete des Europaparlaments, Daniel Lede Abal, integrationspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, sowie VertreterInnen des Freundeskreis Asyl Karlsruhe e.V. eingeladen.
Nachdem die ReferentInnen sich und ihre Arbeit vorgestellt hatten, ergab sich durch die Fragen der etwa 30 ZuhörerInnen ein reges Gespräch über die Situation von Flüchtlingen. Insbesondere ging es dabei darum, ob damit gerechnet werden kann dass für betroffene Menschen klimatische Begebenheiten als Fluchtgrund anerkannt werden und sie somit Asyl beantragen können. Dies ist nach Aussage der Europaabgeordneten Ska Keller aktuell allerdings nicht sehr wahrscheinlich, da Klimaflucht einerseits nicht unter die Genfer Konvetionen fällt und sich andererseits ein Nachweis der klimatisch bedingten Fluchtgründe als schwierig gestaltet.
Im weiteren Verlauf des Abends wurde einerseits die Unterkunftssituation der AsylbewerberInnen in Deutschland und insbesondere Baden-Württemberg thematisiert. „In diesem Punkt muss sich auf jeden Fall etwas bewegen, da die Zustände und Versorgung in manchen Unterkünften eines entwickelten Landes wie Deutschlands nicht würdig sind“, so Zoe Mayer, Sprecherin der Grünen Jugend Karlsruhe. „Insbesondere die medizinische Betreuung ist hier mangelhaft“, führt sie weiter aus.
Zudem wurden die massiven Menschenrechtsprobleme bei Frontex diskutiert. „Die Problematik der ungeklärten Zuständigkeiten und die Missachtung der Menschenrechte bei Frontext-Einsätzen sind zwar bekannt, doch außer den Grünen und den Linken äußert kaum jemand Kritik an Frontex“, so Zoe Mayer weiter.
In ihrem Resumee des Abends nimmt die Sprecherin der Grünen Jugend Karlsruhe vorallem die Industrieländer in die Pflicht. „Da die wohlhabenden Industrienationen den größten Anteil am antropogenen Klimawandel haben, sind sie in der Verantwortung, den deswegen vermehrt von Naturkatastrophen betroffenen Entwicklungsländern durch Entwicklungsgelder sowie die Bereitstellung von Technologien zu helfen“, so Mayer abschließend.
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12.01.2012 - Neujahresempfang der GJ BaWü
Liebe Freundinnen und Freunde,
das Jahr 2012 befindet sich auf den ersten Metern und schon jetzt zeichnet sich ab, dass reichlich spannende, politische Ereignisse auf uns zu kommen könnten. Wie immer wollen wir mit dem Neujahrsempfang offiziel ins neue Jahr starten, um damit einen tollen Auftakt zu bilden.
In der Workshop-Phase wollen wir auf der einen Seite die Probleme rund um den Euro beleuchten und auf der anderen Seite damit verbundene mögliche Folgen für die Europäische Union diskutieren. Hierbei wird nicht zuletzt das Krisenmanagement der Bundesregierung eine Rolle spielen. Wir möchten mit Gerüchten aufräumen und Euch die Möglichkeit geben, das komplexe Thema zu verstehen.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Euch im neuen Jahr wieder voll durchzustarten!
Viele liebe Grüße,
Euer Landesvorstand
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29.09.2011 - Auftaktveranstaltung "Veggietag in Karlsruhe"
Die Grüne Jugend unterstützt den Vegetarierbund KA und die Iniziative "Donnerstag ist Veggietag in Karlsruhe".
Am Donnerstag, den 29.09.2011, wird der vegetarische Tag offiziell mit
einer Auftaktveranstaltung in Karlsruhe eingeführt. Freuen Sie sich auf
einen bunten Abend mit Filmbeiträgen, kurzer Präsentation der Kampagne
und Grußwort von Bürgermeister Klaus Stapf, Schirmherr der
Bürgerinitiative "Donnerstag ist Veggietag in Karlsruhe". Erfahren Sie
mehr darüber, wie unsere Ernährung das Klima, die Umwelt und die eigene
Gesundheit positiv beeinflussen kann. Außerdem werden
Veggietag-Kochbücher verlost und teilnehmende Gastronomiebetriebe
vorgestellt.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt - es werden leckere
vegetarische Häppchen von Klippstein Betriebsverpflegungs GmbH in
Kooperation mit Taifun und der Vollkornbäckerei Fasanenbrot gereicht.
Die Initiative "Donnerstag ist Veggietag in Karlsruhe" freut sich sehr
über Ihr Erscheinen.
Beginn: 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Ort: Volkshochschule Karlsruhe e.V. (VHS), Ulrich Bernays-Saal im
Studienforum, Kaiserallee 12e, 76133 Karlsruhe (Parkmöglichkeiten
vorhanden, Straßenbahnhaltestelle: "Yorckstraße")
Ab Oktober 2011 heißt es dann in allen teilnehmenden
Gastronomiebetrieben: "Donnerstag ist Veggietag!". Freuen Sie sich auf
schmackhafte vegetarische Gerichte und nutzen Sie das vielfältige
Angebot. Machen Sie den Donnerstag zu Ihrem persönlichen Veggietag!
Mehr Informationen unter www.veggietag-karlsruhe.de
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27.09.2011 - Vorstandswahl der Grünen Jugend Karlsruhe
Karlsruher Büro Bündnis 90/Die Grünen (Sophienstraße 58) Am 27. September wurde der neue Vorstand der GRÜNEN JUGEND
Karlsruhe im Rahmen der Mitgliederversammlung ins Amt gewählt. Erneut darf mensch sich über eine Frauen-Doppelspitze freuen. Als Sprecherinnen wurden wieder Zoe Mayer und die neu zur Ortsgruppe dazu gestoßene Vera Schumacher ins Amt gewählt. Als Schatzwart können wir den schon im Vorstand gewesenen Julius Hacker begrüßen, der sich freut auch für diese verantwortungsvolle Tätigkeit sein Bestes zu geben. Neue Besitzer im Vorstand sind Patrick Haase, Sebastian Kärner und Luisa Bayer.
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01.09.2011 - Tierschutzaktion der Grünen Jugend
Am 01. Oktober bundesweite Aktionen zum WeltvegetarierInnentag
Greenwashing – Brauchen wir den Nachhaltigkeitshype ?!
Karlsruher Marktplatz (bei Pyramide) Am 01. Oktober organisiert die GRUNE JUGEND Karlsruhe/Baden-Württemberg im Rahmen des bundesweiten Tierschutzaktionstages der Jugendorganisation der Grünen von 10:00 bis 18:00 Uhr an der Pyramide (Marktplatz Karlsruhe) eine öffentlichkeitswirksame Aktion, um auf die Problematik des Greenwashing (mediale Überhebung der eigenen Umweltverträglichkeit) im Dschungel der deutschen Nahrungsmittelhersteller aufmerksam zu machen.
Mitglieder der Grünen Jugend werden Informationen zu den Themen „Alternative Ernährung – Vegetarismus“, „Greenwashing“ und „Nachhaltigkeit in Mode?!“ preisgeben. Außerdem werden Bücher-, und Filmmaterial vorgestellt. Für hungrige Menschen könnte es noch die eine oder andere Überraschung geben.
„Die meisten Kühe, Schweine und vor allem auch Geflügel verbringen ihr gesamtes Leben in zu kleinen Ställen. Dort haben sie keinerlei Auslauf oder Beschäftigung und leiden an den schlechten Lebensbedingungen. Außerdem kommt seit einigen Jahren erschwerend hinzu das selbst viel verbreitete Siegel (u.a. das Bio-Siegel nach EG-Ökoverordnung) nicht mehr halten was sie versprechen. Unternehmen führen systematisch einen großen Teil der Bevölkerung in die Irre mit werbewirksamen Kampagnen in denen ihr eigenes Engagement im Bereich der Verbesserung von Tierhaltung beispielsweise unverhältnismäßig überzeichnen“, sagt Patrick Haase vom Ortsgruppenvorstand der Grünen Jugend Karlsruhe. „Wir möchten die Menschen wachrütteln und dazu aufrufen, weniger tierische Produkte zu konsumieren und mehr Produkte aus Biohaltung zu kaufen.“
Der WeltvegetarierInnentag (seit 1977) ist für die GRÜNE JUGEND vor allem ein Tag um für die Möglichkeit einer Welt ohne systematische Tiermisshandlung zu werben.
„Die GRÜNE JUGEND setzt sich dafür ein, dass Tiere geschützt und keinem Leid ausgesetzt werden. Massentierhaltung lehnen wir ab, genauso wie Tierquälerei.“, sagt Gesine Agena, Sprecherin der GRUNEN JUGEND Bundesverband. „Die vielen Ausnahmeregelungen im Tierschutzgesetz gehören endlich abgeschafft und ein echter Tierschutz festgeschrieben.“
Die GRUNE JUGEND ruft außerdem alle Menschen dazu auf, bewusster mit dem Konsum
tierischer Produkte umzugehen und eine nachhaltigere Lebensweise zu praktizieren.
„Die Erzeugung tierischer Produkte kann zu massiver Ressourcenverknappung, Verödung von Landschaften und wachsendem Methan-Ausstoß, der dem Klima schadet, führen.“, sagt Gesine Agena weiter.
„Vegetarische und vegane Ernährung ist in jedem Falle nachhaltiger und nicht gesundheitsgefährlich, sondern ein Beitrag für echten Tier- und Umweltschutz. Bürgern muss es endlich möglich gemacht werden grüngewaschene Unternehmen von solchen mit einem echten Engagement für den Tier-, und Umweltschutz zu unterscheiden.“
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16.08.2011 - Diskussionsabend-Europa
Statt dem regulären Treffen veranstaltet die Grüne Jugend KA kommenden Dienstag einen Diskussionsabend.
Im Rahmen der neusten Ereignisse wollen wir uns auf Europa konzentrieren. Die Schwerpunktthemen des Abends werden die europäische Finanzlage und vor allem die Asylpolitik in Europa sein.
Einen Gast begrüßen wir auch: Céline Rehring, Vorsitzende der Jungen Europäischen Föderalisten Karlsruhe.
Sie wird mit uns diskutieren und auch ein wenig über die Erfahrungen
während ihres Praktikums bei der Europäischen Kommission berichten.
Wir treffen uns um 19 Uhr bei Ferdi und Sophie. Die Adresse wurde über den Verteiler geschickt. Für alle Neuen und die, die noch nicht auf unserem Verteiler stehen, gibt es die Adresse auf Anfrage (Kontaktformular).
Wir freuen uns auf Euch!
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23.07.2011 - Offizielle Gründung des RPJ
Am vergangenen Samstag, den 23.07.2011, gründeten die vier großen politischen Jugendorganisationen in Karlsruhe den „Ring politischer Jungend Karlsruhe e.V.“
Der RPJ ist ein Zusammenschluss der Jugendverbände der im Landtag vertretenen Parteien. Für Karlsruhe sind dies somit Junge Union (JU), Jungsozialisten (JuSos), Grüne Jugend (GJ) sowie Junge Liberale (JuLis).
Ihre jeweiligen Vorsitzenden und Delegierten unterschrieben erstmalig eine selbst verfasste Satzung und sind nun als eingetragener Verein deklariert, womit sie somit nicht länger nur informell tätig sind.
Zweck des Vereins sind die politische Bildung junger Menschen, sowie die Förderung ihres Interesses für Staat, Politik und mitbürgerliche Verantwortung. Dies soll durch die Durchführung von Podiumsdiskussionen, Feiern und sonstigen Freizeitveranstaltungen erreicht werden.
Als Rahmen der Gründungszeremonie wurde „Das Fest“ in Karlsruhe gewählt, da hier nicht nur die Vorsitzenden und Delegierten, sondern auch die Basis besser mit einbezogen werden konnte.
Für den Vorsitzenden Markus Tideman war dies ein bedeutungsvoller Tag, dem eine monatelange Vorbereitungsphase gegenüberstand und nun seinen vorläufigen Abschluss fand. „Ich bin sehr froh, dass wir jetzt als offiziell eingetragener Verein agieren können und hoffe damit z.B. verstärkt bei politisch Interessierten ihre Hemmschwelle abzusenken, sodass sie uns kontaktieren. Als Vertretung der vier großen parteipolitischen Jugendorganisationen sind wir nämlich die ideale Plattform, um Veranstaltungen mit Repräsentanten der jeweiligen parteipolitischen Couleur zu organisieren und extremistisches Gedankengut effektiv entgegen zu wirken.“
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09.07.2011 - Grüne Jugend engagiert sich für ein besseres Zusammenspiel der Parteien
Die Junge Union Karlsruhe West veranstaltet ihr 7. Fußballturnier. Unter den vielen engagierten Freizeit-Teams war das erste Mal auch der Ring politischer Jugend mit dabei.
Dieser ist ein Zusammenschluss von 4 politischen Jugendverbänden in Karlsruhe, zu denen die JU, die JuLis, die JuSos und die Grüne Jugend gehören.
Der RPJ hat diesmal eine eigene Mannschaft zusammengestellt, die unter dem Motto: "Über den politischen Tellerrand hinausschauen" dafür wirbt, sich parteiübergreifend zu respektieren und ohne Scheuklappen auch andere politische Meinungen zu tolerieren.
"Es ist uns wichtig zu zeigen, dass wir trotz politischer Differenzen auch Teamgeist haben und uns z.B. in diesem Fall sportlich konstruktiv ergänzen können", so Markus Tideman, der derzeitige Vorsitzende des Rings politischer Jugend und Landesausschussdelegierter der Karlsruher JuSos. Der Vorsitz wird turnusgemäß jedes Jahr von einem anderen politischen Jugendverband übernommen.
Auch die Karlsruher Julis zeigen sich erfreut über die gemeinsame Aktion des RPJ. "Gerade wir als politische Jugendverbände haben eine besondere Verpflichtung gegenüber der Karlsruher Jugend, die Politikverdrossenheit oftmals auf die vielen Streitigkeiten der Parteien zurückführt. Über den politischen Tellerrand hinauszuschauen zeigt, dass wir durchaus konstruktiv und respektvoll miteinander umgehen können", ergänzt Robert Gänger, Vorsitzender der Jungen Liberalen Karlsruhe.
Für die JU Karlsruhe steht vor allem auch der gemeinschaftliche Spaßfaktor im Vordergrund. "Wir veranstalten dieses Fußballturnier bereits zum 7. Mal und haben durchweg nur positive Resonanz erhalten. Unser Leitspruch Party and Poltics lässt sich mit einer solchen Veranstaltung hervorragend umsetzen. Ich danke den anderen politischen Jugendverbänden für ihre Teilnahme", so Daniel Gerjets, Ortsvorsitzender der JU Karlsruhe-West und Mitglied des Organisationsteams zum JU-Fußballturnier.
Die Karlsruher Grüne Jugend sieht mit dieser gemeinsamen Teilnahme am Fußballturnier indes nicht nur die Chance zum politischen Austausch mit den anderen Jugendparteien, sondern hält diese auch für essentiell bei der weiteren Arbeit. " Eine solche gemeinschaftliche Teilnahme hat auch eine klare Signalwirkung auf Jugendliche in Karlsruhe. Gerne sensibilisieren wir Jugendliche für ein parteiübergreifendes Verständnis politischer Sachthemen", so Zoe Mayer abschließend, Sprecherin der Karlsruher Grünen Jugend.
Doch nicht nur für das freundschaftliche Miteinander war die Teilnahme des RPJ erfolgreich – mit immerhin 11 von 21 möglichen Punkten und einem daraus resultierenden guten 3. Gruppenplatz lässt sich auch das Sportliche durchaus zeigen.
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